Café Margot

Ich bin gerade erst wieder in Buenos Aires gelandet und friere im frühen Frühling der Stadt der guten Lüfte dann doch ein wenig. Aber die Sonne scheint und es gibt zu viel, das aus dem fensterlosen Zimmer in die Straßen lockt. Eine weitere bar notable, zum Beispiel.

In Boedo ist Buenos Aires noch so, wie ich es mir vor 30, 40 Jahren vorstelle. Hier gibt es keine Touristen, ein paar fileteados und Statuen in den Straßen. Hier fällt das Café Margot kaum aus dem Rahmen. Hier passt alles, als K. und ich nach einem Spaziergang durch das Barrio nach einem Tisch suchen. Die Porteños um uns herum unterhalten sich laut und essen Milanesas und Sandwiches, was die Spezialität des Hauses zu sein scheint. Mehrere Seiten füllen die unterschiedlichen Variationen in der Karte. Wir bleiben bei café con leche, medialunas und einem americano. Und auch ansonsten bleiben wir sehr argentinisch. Wir diskutieren, philosophieren und bleiben ewig an unserem kleinen Kaffeehaus-Tisch direkt an der Tür sitzen.

Neben den obligatorischen Bildern an der Wand stellt das Margot regionale Künstler aus. Gerade hängen drei Tierportraits über den schwatzenden Gästen. Zum Kaffee werden kleine Plätzchen mit bunten Streuseln serviert, die farblich gut passen.

Das Margot ist so ehrlich wie das Viertel, in dem es liegt. Und der Kaffee trinkbar. Vielleicht komme ich wieder.

Café Margot – Avenida Boedo 857 – Boedo

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